Hermann! 👻 (oder: Wenn man nicht weiß, dass man eine DIS hat)

Oder auch: Was stimmt mit mir denn nicht?
Inklusive: Mein Job.

Ich war ab dem 17. Lebensjahr unsere Frontfrau. Bis ca. 2005. Da musste ich aufgeben.
Bis dahin hatten wir wohl immer einzelne Frontfrauen, die das meiste so abgefangen haben. Ich war nicht die erste. Aber die letzte. Seitdem gibt es nur noch Teams.

Ich war also diejenige, die den Alltag meisterte. Die arbeiten ging (meistens), die Ehefrau, die Hausfrau (meistens) und so weiter.
Enormer Druck. Es ging mir schlecht und schlechter.

Das Einzige, das ich wusste war, dass mein Vater so früh und qualvoll gestorben war. Und das Einzige, das meine Mutter bestätigte und mir auch immer sagte: „Deswegen geht es dir so schlecht“.
Das Einzige, das ich zu Beginn meiner Therapiekarriere sagen konnte: „Ich bin depressiv, weil mein Vater an Krebs gestorben ist.“

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Mein Erster

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Zerbrochen

Hallo!

So, nun reihe ich mich ein in die Welt der Blogger.

„Ich“. „Wir“. „Sie“. „Er“. Und „Es“ auch.

Deshalb auch das Wortspiel Ein:T:R:aum:A:partment.

Ich bin ein Einraumapartment (dieser Körper) voll bis obenhin bevölkert. Es reicht für ein gut befülltes Hochhaus oder auch mehrere. Aber das Trauma muss ja mit hinein, hilft ja nix.

Also EinTRAUMApartment. Naja ich dachte, ich sags mal. Aber so intelligent warst du sicher auch allein. :-)

Lass dich nicht verwirren. Du bist hier auf der Seite einer Multiplen Persönlichkeit gelandet. Neuerdings nennt man es auch Dissoziative Identitätsstörung. Und nein, um gleich dem zuvor zu kommen. Ich bin nicht verrückt. Wir auch nicht, soll ich schreiben.

Ich habe mit einer völlig normalen psychischen Schutzmaßnahme auf eine vollkommen kranke, gewalttätige, pädophile, grausame, missbrauchende, vernachlässigende, zerstörerische, (kann ins unendliche fortgesetzt werden) …. Umwelt reagiert.

Ich war noch ein Kind. Ich konnte nicht anders. Wusste mir nicht anders zu helfen. Und jemand anders hat es ja auch nicht getan. – Geholfen – meine ich.

Wer also auch immer dieses „ICH“ ist, von dem hier die Rede ist:

Ich bin WIR, (m)ich gibt es nicht.

Vielmehr ist jeder von uns ein – ich- und wir sind wir. Ein bunter, verrückter Haufen.

Manchmal lebens/lustig, immer mit Galgenhumor, viel, viel zu oft belagert von der Vergangenheit, mit heftigen Traumafolgen, Schmerzen, Gangstörungen, Flashbacks, Intrusionen, Alpträumen, Ängsten und Panik, Derealisation, Depersonalisation und so weiter und so fort.

Aber, was soll ich das nun hier im ersten Beitrag alles schon erklären?

Das kommt, kommt alles mit der Zeit.

Also! Auf Bald!

A/part