Leitline für die Therapie von traumatisierten Menschen. Fail?!

Die offizielle Leitline, wie man Menschen mit Trauma behandelt, ist so ungefähr folgende:

Stabilisierung

Die Symptome können zunehmend besser kontrolliert werden (Gefühlsregulation, Spannungsabbau, Distanzierung von inneren Bildern).

Exposition

Das Trauma selbst wird an den Ort „geschickt“, wo es hingehört: in die Vergangenheit.

Integration

Der Blick richtet sich ins Hier und Jetzt und nach vorne. Das weitere Leben wird aktiv gestaltet mit den Stärken, die jeder Patient mitbringt.

(Quelle: LVR Klinikverbund)

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Man ist verpeilt wenn…

…wie wäre es? Macht ihr mit? Kuroisum…

verpeilt verpeilt

Alltagsdissoziation mit Humor und Situationskomik

 

Also meiner heute:

Man ist verpeilt wenn…. man die Monate aufzählt und:
Januar, Februar, Mittwoch…
Ähm…ne irgendwas ist hier falsch…
Januar, Februar, Mittwoch….nein so war das nicht. Ääähmmm
Oh!

 

Was uns nicht umbringt, macht uns stärker….

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Wie oft liest und hört man diesen Satz.
Ich habe das Gefühl, ständig und immer wieder damit konfrontiert zu werden.
Und diese sinnlose Durchhalteparole macht mich jedes Mal stinkwütend.

Hatte Nietzsche wirklich dabei auch auf dem Schirm, wie schlimm das werden kann, was uns nicht umbringt? Oder redet er von … Liebeskummer? Von dem Fahren einer Achterbahn? 🤷🏻‍♀️
Für mich kann hier immer nur eine Gelegenheit gemeint sein, die uns an eine Grenze treibt, die überwunden werden kann. Aus der wir wachsen, weil wir uns etwas trauen.
Aus eigenem Antrieb.

Gemeint kann ja wohl kaum ein Trauma sein. Denn ein Trauma zieht die Grenzen enger.
In der Seele und im Leben da draußen.
Es beschränkt uns, zerstört jede Möglichkeit zu vertrauen. Sich selbst, der Umwelt, dem Boden, auf dem wir stehen.

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Gar nicht „da“ obwohl da?!

Was passiert in einem dissoziativen Gehirn, wenn man denkt, dass man selbst – ICH- da bin. Denke, handle und agiere. Und dennoch merke, irgendwas stimmt nicht?

Wenn man in einem Forum private Nachrichten bekommt, von jemanden, dessen Nick man schon  mal gelesen hat, ja, aber mit viel Geschichte gefüllt und vielen Fragen und dem Hinweis, man hätte ja schon öfter so toll geholfen. Aber man erinnert sich ums verrecken nicht daran, wer das ist, wie man schon mal geholfen hat und die Hintergrundgeschichte….und so weiter.

Auch so manche Frage will einfach nicht verstanden werden.
Dabei ist es nichts kompliziertes. Ich verstehe nur nicht, wo da das Problem ist.
Das ist etwas, das sehr sehr ungewöhnlich ist für mich.

Der Ochs vor dem Berg.

Fragewort mit zwei Buchstaben: HÄ?

So geht es gerade dauernd. Fühle mich fremd. Und doch ich.
Bin ich infiltriert? Bin ich noch ich?

Ach echt. Keine Ahnung.

 

Tötet die Hoffnung!

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Wortlos-übervolles Schweigen möchte schreien.
Tränenvolles Inneres zeigt sich wie ein ausgetrockneter See. Dystopia.
Unruhiges herumspringen, psychisch gelähmt, es lockt die Couch, die Tastatur, es schreien die Pflichten hinter mir.

Warten auf Nichts. „Es wird nichts passieren“ sage ich der hoffnungsvollen Warterei auf einen Anruf. Nicht heute. Vielleicht ja morgen.

Warterei macht irre.

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