Spurlose Gewalt?!

Ist die Gewalt, die wir erlitten haben spurlos (an uns vorbei gegangen)?
Ist es wirklich so, dass es keine Beweise gibt?

Naja: Ja und Nein.
Wer sich schon mal mit Foltermethoden beschäftigt hat, der ist ganz sicher auch auf den Begriff „weiße Folter“ gestoßen.
Das bedeutet, es gibt Foltermethoden, die keine oder kaum Spuren hinterlassen. Also nein, sorry.
Keine oder kaum körperliche Spuren.
Denn seelische Folgen hat das auf jeden Fall.

Was ist denn weiße Folter?
Ich kann euch einiges aus unserem Erfahrungsschatz erzählen:

Achtung! Es folgen Beschreibungen von Methoden zur Folter.
Passt auf euch auf!

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Satanic Panic? Lydia Benecke. Gegendarstellung

Nachtrag 2021, (und Fortführung)
Da kritische Kommentare unter den Videos immer wieder gelöscht oder die Kommentarspalte deaktiviert wird:

Anzeichen für eine Verschwörungstheorie ist doch definitiosgemäß, dass man Forschung und Fakten ignoriert und sich sein eigenes Gedankenkonstrukt bildet und glaubt, man habe die Wahrheit gefunden, die sonst nur niemand sehen will, nicht wahr?

Aufbauend darauf könnte man jetzt sagen, dass Frau Benecke zunehmend eine Verschwörungstheorie daraus macht, da neuere Videos (link) folgendes Bild zeigen:
Schon zu Anfang sagt Adrian Gillmann, dass die Verschwörungstheorie des Rituellen Missbrauchs bis in die Regierung und gewisse Förderprogramme reicht und Frau Benecke nickt eifrig.

Wer aktuelle und weltweite Forschung, Fachärzte, Psychiater, Wissenschaftler und Therapeuten und auch vom Bund geförderte Forschung und Aufklärungsarbeit, die insgesamt genommen im Übrigen eine überwältigende Mehrheit darstellen im Vergleich zu Frau Benecke und der GWUP setzt, ignoriert, degradiert und zu Idioten und Verschwörungstheoretikern abstempelt, ist möglicherweise also selbst zum Verschwörungstheoretiker mutiert.

Wer nicht zuletzt auch Betroffene ins Lächerliche zieht, ja geradezu Opfer-Blaming betreibt und dabei noch die Frechheit besitzt, dies als Opferschutz wie einen faulen Fisch zu verkaufen, ist zwar mit Sicherheit medienwirksam, aber mit wissenschaftlicher Arbeit hat das nichts zu tun.
Man muss hier definitiv mal die Motivation zu derartigen Videos und „Kongressen“ und den immer gleichen Vorträgen mit wechselndem Hintergrund hinterfragen.
Und als Zuschauer ggf mal seinen eigenen Horizont erweitern und die Faktenlage genauer prüfen, bevor man an dieser Stelle unter Umständen einer Verschwörungstheorie auf den Leim geht.

Wer sich von der „anderen Seite“ (nämlich der, der Betroffenen) ein Bild machen möchte, kann dies nun auf unserem You-Tube Kanal machen.


Alter Beitrag 2018:

Ich versuche sachlich zu bleiben.

Vorab: Mein Gesamtfazit über diesen “super recherchierten”, von sehr selektiver Wahrnehmung geprägter Vortrag, ist dieser:

Ich habe heute in meinem Apfel einen Wurm gefunden!
Das KANN nur bedeuten, dass in JEDEM Apfel dieser Welt mindestens ein Wurm steckt!

Was ist von Skeptikern zu halten, deren Skepsis vor der eigenen Haustüre (Denkmaschine) endet? Von Skeptikern, die genauso wie alle anderen „Verschwörer“, ihre Theorien und Schlüsse aus halbgaren Argumenten ziehen und deren gesamte Argumentationskette, auf jeweils einem Fall aufbauen, in dem es wirklich (oder auch nur angeblich) so war?
Ich jedenfalls hätte den Skeptikern mehr Skepsis zugetraut. :-)
Aber wo kämen wir denn hin, wenn wir unsere eigenen Annahmen von der Welt hinterfragen würden? Denn auch, wenn Frau Benecke das Gegenteil behauptet: Sie hat es nicht getan.

Bildet euch selbst eine Meinung und schaut es euch an.
Meine Meinung folgt darunter.

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Kindermund/ Kinderlogik

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Es gibt ja auch süße Situationen und Kopfgespräche wenn man Viele ist. Und einige Dinge, die echte Situationskomik sind, die zwar nicht in der Situation selbst lustig sind aber mit ein bisschen Abstand betrachtet durchaus.

Also ich fang dann mal an mit dem, was mir gerade so aus dem Thema Kindermund einfällt:

Wir haben mal im Winter, mit ganz viel Schnee, Schneetiere im Garten gebaut.
Und das eine mal war es dieser Schneedrache auf dem Bild oben.
Er war fast fertig, und wir gingen drumherum und befanden, dass die Proportionen noch nicht stimmen. Und eine kleine Stimme fragte uns: „Was sind denn PO Portionen?“
Ja ähm okay. So kann man das auch bemessen.
*
In einem Sommer gab es vom Magnum so ein gigantisches, angebissenes Magnumeis, das als Werbung vor den Kiosken stand.
Beim ersten Anblick rief ein Kind entsetzt aus: „Aber das schmilzt doch!“
Sie hielt das Plastikeis natürlich für echt.

*
Eine Krankenschwester in einer DIS Klinik sagte uns mal rundheraus, dass sie Angst hätte weil sie nie wisse, was sie tun soll, wenn wir in ein Kind switchen.
Und eine Kleine gleich vorlaut „Na, wollen wir mal zusammen üben?“
Sie wollte nicht. Ich fand das Angebot doch durchaus nett.

*
Und der Klassiker natürlich: Wo nehmen Kinder das eigentlich immer her? Das muss Weltweit immer der gleiche Spruch sein, wenn sich ein Kind etwas wünscht und ein „Nein“ befürchtet: „Ich wünsche mir dann auch nieeeeeeeee wieder etwas“.

Das „nie“ hält ungefähr bis zum nächsten Stofftier *hahaha

 

Ich hoffe, ich habe für ein paar Schmunzler gesorgt und bin gespannt, was ihr so zu erzählen habt!

 

 

 

Unos fragen…Wir antworten #Wer ist „ich“?

Es ist schon etwas her, dass wir das gefragt wurden, aber ich dachte selbst letztens darüber nach und möchte das mal hier aufdröseln.

Es ist völlig egal wer „ich“ ist, wenn ich gesagt oder geschrieben wurde.
Es ist kein Hinweis darauf (zumindest bei uns nicht), dass es jemand spezielles ist und schon gar nicht die Hauptperson (Host, Kern wie auch immer man es nennen könnte).

Jeder von uns kann sich mit „ich“ auf sich selbst beziehen (oder das „wir“ tarnen, wo es getarnt werden muss).
“Ich“ ist jeder und alle. „Ich“ ist schwammig oder exklusiv.
Ich kann behaupten „ich habe heute das Klo geputzt“ wobei das nur die halbe Wahrheit ist. Weil N. Vielleicht das Klo geputzt hat und gar nicht – ich – als diejenige, die es ausspricht.
Oder N. erzählt es selbst „ich habe das gemacht“.
Man muss nicht alles auf die Goldwaage legen.

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Woher weiß ich, was ich nicht weiß?

Im Leben gibt es keine Setlist.

Wir waren ja am Wochenende auf einem Konzert. Jetzt habe ich mir die Setlist angeschaut, weil ich mich nur vage an einen Song erinnern konnte, den ich ewig nicht mehr gehört habe, der dort gespielt wurde und den ich mal wieder in meine „all time favorites“ aufnehmen wollte.
Und dann gucke ich mir die Setlist an und denke bei drei Songs „Was? Die hat er gespielt?“
Tja ja. Offensichtlich schon. Mein Mann erinnert sich auch daran. Ich eben nicht.

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